Spitex Dienstleistungen

Der Begriff „Spitex“ ist ursprünglich eine Kurzform von „spitalextern“ und bedeutet ausserhalb von stationären Einrichtungen (Spitäler, Alters- und Pflegeheime, Behindertenheime, …), im so genannt ambulanten Bereich.

Als Spitex-Dienste gelten Dienstleistungen, die sich an Menschen richten, welche auch bei alters-, krankheits-, unfall- oder invaliditätsbedingten Einschränkungen nicht in einem Spital oder in einem Heim leben wollen.

Es wird zwischen Kerndiensten und Manteldiensten unterschieden. Die Kerndienste gehören zur ambulanten Grundversorgung. Das heisst, die Gemeinden sind gesetzlich verpflichtet dafür zu sorgen, dass ihre Einwohnerinnen und Einwohner Zugang du diesen Diensten haben.

Im Kanton Schwyz fallen folgende Dienstleistungen unter die Kerndienste:

Ergänzend dazu gibt es an Manteldiensten

  • Fahrdienst
  • Hilfsmittelverleih
  • Mahlzeitendienst / Essen auf Rädern
  • Notrufdienst

und andere mehr, die Auflistung ist nicht vollzählig.

Die Gemeinden können dazu wahlweise selber Spitex-Dienst-leistungsbetriebe führen oder entsprechende Leistungs- und Finanzierungsvereinbarungen mit Dritten abschliessen.

Die Leistungsanbieter resp. Leistungserbringer lassen sich in drei Gruppen aufteilen:

Die privaten Anbieter teilen sich ihrerseits in folgende Typen auf:

  • gemeinwirtschaftlich ausgerichtete gemeinnützige Organisationen (Verein, Stiftung)
  • erwerbswirtschaftliche ausgerichtete gewinnorientierte Organisationen (AG, GmbH)
  • Privatpersonen

Hauskrankenpflege-Leistungen dürfen nur mit einer Zulassung des Kantons angeboten und erbracht werden. Die Bewilligung ist eine zwingende Voraussetzung, dass die kassenpflichtigen Pflegeleistungen von der obligatorischen Krankenversicherung vergütet werden.