Zuzug von Dolmetscher bei Mütter- und Väterberatungseinsätzen

19.02.2019

Dank einer im September getroffenen Vereinbarung zwischen dem Spitex Kantonalverband und dem kantonalen Amt für Migration ist es den Mütter- und Väterberatungen seit Anfang Jahr erlaubt, pro Familie dreimal eine Dolmetschende hinzuzuziehen. Die Kosten dafür übernimmt das kantonale Amt für Migration im Rahmen des kantonalen Integrationsprogramms. Der Pilotversuch läuft noch bis Ende 2019, das sind insgesamt 16 Monate. Danach soll das Projekt, für welches rund 28 000 Franken einkalkuliert wurden, analysiert und voraussichtlich fortgesetzt werden. Bei der Auswertung wird sich zeigen, wie lange Dolmetschende notwendig sind, denn gleichzeitig wird der deutsche Spracherwerb der Mütter und Väter, erklärt das Amt für Migration und nach einer gewissen Zeit, sollte die Beratung auch auf Deutsch möglich sein.

 

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